Kurze Realitätspause: Aktionsgruppe Eskapismus

Kurze Realitätspause: Aktionsgruppe Eskapismus

Achtung, Achtung, heute wird’s verdammt lang auf’m Blog. Ich habe drei Autoren – zufällig alle drei (die einzigen) Mitglieder der Aktionsgruppe Eskapismus – aus Erfurt interviewt. Und wie soll es anders sein, dabei kam genug Stoff für einen halben Roman zustande. 😉
Bei meinen Interviewpartnern handelt es sich jedenfalls um Antje Lampe, Frederic Schulz und Christoph Große, der unter dem Pseudonym Fuchstraum schreibt und von seinen Eskapisten-Kollegen „der Fuchs“ genannt wird. Da der heutige Post sowieso schon super lang ist, höre ich jetzt auf zu quatschen und lass‘ dich direkt zum interessanten Teil übergehen 🙂

Das Wichtigste zuerst: Aktuelle Geschichten

Die Eskapisten haben gerade so viele spannende Projekte am Laufen, dass du dich wirklich fragst, wie sie überhaupt noch Zeit für irgendetwas anderes als ihre Aktionsgruppe haben.

Vor zwei Wochen haben die drei das Gespräch mit verschiedenen Verlagen für ihren „Wortwald“ gesucht. Sie möchten ein Buch der ganz besonderen Art veröffentlichen – eines, an dem du mitschreiben kannst! Antje, Freddi und der Fuchs sammeln Texte von leidenschaftlichen Schreiberlingen und puzzeln daraus ein Buch zusammen. Einzige Bedingung: Der Wald muss in irgendeiner Form eine Rolle spielen, ein tragendes Element sein. Das muss nicht physisch sein, sondern es kann sich auch um einen metaphorischen Wald handeln oder was immer dir einfällt. Die Eskapisten sind wohl die letzten, die deiner Fantasie Grenzen setzen würden. Leider sind sie bisher noch nicht ganz zufrieden, denn viele der Einsendungen haben den Grundgedanken des Wortwaldes nicht ganz erfasst. Da dieser Blogpost das Projekt gern auch ein bisschen vorantreiben soll, indem unsere Leser auch mal in die Tasten hauen, habe ich meine Interviewpartner über ihre Texte zum Thema ausgequetscht. So bekommst du vielleicht ein besseres Gefühl dafür, was sich die Eskapisten wünschen.

Antje nutzt den Wald als Handlungsspielraum für ihre Hauptfigur, ein Kindergartenkind. „Vielleicht kommt auch ein Wolf vor“, sagt sie mit einem Augenzwinkern, das vermuten lässt, dass es sich nicht um den 08/15-Märchenwolf handelt. Bei Freddi wird es wie immer ziemlich witzig und in diesem Falle sehr nachvollziehbar für jeden Studenten, der gern feiern geht: „Ein versoffener Typ verläuft sich in einem winzig kleinen Wald – so klein, dass man sich eigentlich gar nicht darin verlaufen kann – und er fürchtet sich vor den vielen Gefahren, die dort lauern. Aus Angst beschließt er, selbst die größte Gefahr des Waldes zu werden.“ Der Fuchs hält sich eher bedeckt und verrät nur, dass es sich um „einen Wald in einem Buch“ handelt.

Das Trio engagiert sich außerdem dafür, die nächste Generation an Schreiberlingen heranzuzüchten. Gemeinsam mit der Allgemein- sowie Kinder- und Jugendbibliothek Erfurt organisierten sie zum Weltgeschichtentag am 20. März einen Kreativworkshop für Schüler der 5. Bis 7. Klasse. Dort lasen sie vor, erarbeiteten aber auch mit Schülergruppen kleine Geschichten und gaben so ihr Wissen weiter.

Ein anderes Herzstück ihrer aktuellen Arbeit macht eine neue, offene Lesebühne aus. Auch dieses Projekt wächst wieder völlig auf ihrem Mist, eine Eigeninitiative nur mit Unterstützung vom Café Frau Korte. „Man muss aber auch dazu sagen: Förderungen engen immer ein.“, so befindet Freddi diese Umstände für gut. Die erste Lesung findet am 09.04. um 17.00 Uhr bei Frau Korte am Nordbahnhof statt. Außer den Eskapisten gibt es außerdem den ehemaligen Stadtschreiber Heiligenstadts Arne Hirsemann auf die Ohren. Auch wenn der gerade seine erste Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht hat, wollen Antje, Freddi und der Fuchs nicht unbedingt große Autoren, die nur Zuhörer anlocken sollen, in ihre Lesereihe aufnehmen. Viel mehr kommt es ihnen auf das Talent an, sie wollen unbekannten Autoren eine Bühne bieten.
Aber eigentlich kann man gar nicht von einer Bühne sprechen. An ihre Location schätzen sie die große Nähe zum Publikum, denn sie wollen sich nicht über ihre Zuhörer stellen, sondern nach der Lesung mit ihnen ins Gespräch kommen und Fragen beantworten.
Wichtig ist ihnen, dass keine Genres ausgegrenzt werden: Wenn ein Text gut geschrieben ist und die Story was hermacht, dann darf vorgelesen werden, was das Zeug hält. Um genau zu sein, wollen das die Eskapisten sogar genau so: Auf der Lesebühne soll gleichermaßen Platz für Unterhaltungsliteratur und ernste Themen sein, denn das seien auf keinen Fall unversöhnliche Pole.

Lesebühnen-Liebe

Warum die Aktionsgruppe so viel Arbeit und Liebe in ihre eigene Lesebühne steckt, liegt eigentlich auf der Hand: Sie selbst haben sich zum ersten Mal getroffen, als sie alle auf dem Kocolores-Fest 2016 eigene Texte vortrugen. Und dabei hatten Fredi und Fuchs noch nie eine ihrer Geschichten der Öffentlichkeit präsentiert, Antje hatte zuletzt in ihrer Schulzeit etwas eingeschickt. Zusammen schickte die angehende Aktionsgruppe Eskapismus kurz darauf Texte für die Erfurter Spätlese – und durfte wieder vollständig zu Wort kommen. „Das war irgendwie magisch“, findet der Fuchs.

Weil jeder der Autoren einen ganz eigenen, und vor allem einen ganz anderen Stil als die anderen hat, wollte ich wissen, was sie an der Arbeit ihrer Eskapistenkollegen so toll fanden. Der Fuchs fand an Antjes Texten faszinierend, dass sie so „dicht“ waren, jedes Wort habe eine bestimmte Funktion und sei da, weil es genau an die jeweilige Stelle gehört. Ganz anders also als seine eigenen Texte, die er eher anfallsartig verfasse und die sehr gefühlsgeladen seien. Freddis Texte seien „sau komisch“ und hätten es verdient, schon längst irgendwo in einem Ladenregal zu stehen. „Was ich toll fand, war, wie relaxed dieser Typ seine Texte auf der Bühne vorgelesen hat“, sagt der Fuchs (und wird von Freddi mit einem ungläubigen „Waaaaaaas?!“ unterbrochen). Er dagegen habe sein Herz sonstwo gehabt – „das war wahrscheinlich schon außerhalb des Zeltes“.
„Antje schreibt einfach kleine geile Texte, richtige Schmuckstücke, die man immer wieder lesen will – ich könnte jeden 1000x hören und immer wieder fällt mir etwas neues auf. Die haben eine richtig gute Qualität“, lobt Freddi. Der Fuchs sei eine sehr kuriose Erscheinung gewesen. „Er war dunkel gekleidet, bärtig, voll tätowiert und es hieß, er schreibt Märchen. Als er dran war, wurde es im Zelt immer dunkler, seine Geschichten entfalteten sich und es war einfach richtig magisch“, beschreibt er die erste Begegnung.
Antje fand Freddis Geschichten (wie vermutlich jeder) lustig und den Fuchs hat sie eigentlich sogar verpasst, weil es im Zelt unerträglich warm war. Später las sie aber auf seinem Blog nach und fand seine Texte sehr schön. Abschließend sagt sie „Ich bin froh, dass Fredi uns am nächsten Tag einfach angerufen hat.“

Hier kannst du dir von jedem der Autoren eine Geschichte anhören. Was hälst du von ihren Texten? 🙂

Antje Lampe – Igel-Ida

Christoph Große (Fuchstraum) – Ein Bär

Frederic Schulz- Hellweg

Die Aufnahmen wurden mir freundlicherweise von Richard Schäfer zu Verfügung gestellt, der das Format Bücherbar und Fledermausfunk im Radio F.R.E.I. moderiert. Vielen Dank dafür! 🙂

Ein bisschen Inspiration für Interessierte

Wie bisher unschwer zu erkennen war, bieten die Eskapisten mit ihren Projekten anderen Autoren sehr viele Möglichkeiten zur Veröffentlichung ihrer Literatur, ob nun gedruckt oder vorgetragen. Weil man nicht alle Tage mit solchen Profis quatscht, habe ich die Chance genutzt und sie zu ihrem Schreibprozess und -stil ausgefragt. Wenn du dich gern am Wortwald oder der Lesebühne beteiligen möchtest, gibt es hier noch eine Portion Inspiration für dich. 😊

Zuerst habe ich sie gefragt, wie sie die Atmosphäre in ihren Geschichten erzeugen. Falls du schon mal was von ihnen gelesen (oder gerade eben gehört) hast, weißt du nämlich, dass sie das alle drei ganz schön gut können. Der Fuchs sagt, du brauchst eine gute bildhafte Vorstellung, für deren Beschreibung du mit viel Einfühlungsvermögen die treffenden Worte finden musst. Dabei gilt: Qualität vor Quantität. Außerdem verehrt er Autoren wie Stephen King, H.P. Lovecraft und Kafka, von denen er durch das Lesen viel lernen konnte. Den Aha-Moment bescheren dir laut dem Fuchs aber nicht die Oberliga der Autoren, sondern eher das Gegenteil. „Wenn du ein Buch liest und denkst: Man, der Typ hatte echt ‘ne gute Idee, aber die Umsetzung… also das könnte ich besser! – Und dann muss man das natürlich anpacken.“
Freddi sagt ganz klar, dass einem das weder in der Uni noch sonst wo beigebracht wird, denn dort „will man ja die Kreativität und den eigenen Kopf immer untergraben“ (kleiner Fun Fact: Freddi ist Dozent). Er und Antje stimmen außerdem zu, dass das Lesen von anderen Autoren einen großen Einfluss hat.

Als nächstes wollte ich wissen, ob die Eskapisten die Handlung immer voraus planen oder einfach drauf los schreiben. Antje schreibt ihre Geschichten sehr frei, was auch damit zusammenhängt, dass sie sehr kurz sind. Ihr Ausgangspunkt ist immer ein bestimmtes Bild, das sie im Kopf hat und von dem aus sie weiterspinnen kann. Bei Freddi ist es genauso, mit dem Unterschied, dass er zu Beginn immer einen kleinen Zweizeiler über sein Thema festhält. Die Entwicklung seiner Handlung ist von da an sehr frei, ergibt sich aus seinen Launen. Er probiert viel aus, verwirft viel, überarbeitet viel, schreibt viel neu – bis er zufrieden ist. Die kurzen Märchen vom Fuchs werden eher anfallsartig verfasst. Er schreibt sich die Handlung vorher in groben Stichpunkten auf und hat das Ganze als Film im Kopf.

Nicht zuletzt profitieren Antje, Freddi und der Fuchs voneinander. „Wir kennen die Texte der anderen zum Teil besser als unsere eigenen“, gibt Freddi zu. Gemeinsam besprechen sie ihre Ideen, Ansätze und die Richtung, in die sie sich entwickeln könnten. Auf meine Frage hin, ob sich der Einfluss der anderen in den eigenen Texten wiederfindet, sagen sie, dass die Aktionsgruppe jedem von ihnen kreative Horizonte eröffne. Freddi kann ein ganz konkretes Beispiel für die Zusammenarbeit nennen: Als er für seinen „alkoholaffinen Flaschengeist in einer ostdeutschen Skatstadt“ einen Namen suchte, verlangte er einfach von Antje einen (arabischen) Vor- und vom Fuchs einen (deutschen) Nachnamen. Heraus kam dabei der schöne Name Muntasar Winkelmann.

Aber auch ungeplant geben sich die drei Input. „Manchmal guck‘ ich mal ‘ne Zeit lang nicht auf mein Handy und dann hab ich 20 ungelesene Nachrichten in unserer Whatsapp-Gruppe“, lacht Antje. Nach gemeinsamen Autofahrten qualmt ihnen der Kopf und es gibt genug Ideen für neue Geschichten. Das sei das Gute daran, Kritiker vom Fach zu haben. Man bekomme nicht nur Komplimente wie ‚Oh, das hast du aber schön geschrieben‘, sondern konstruktive Kritik und verbessere sich, so der Fuchs.

Ode an Erfurt

Als Erfurt-Blogger mit Interviewpartnern, von denen zwei nicht von hier stammen und die so tief in der Kulturszene drin stecken, musste ich sie natürlich fragen, was ihnen an Erfurt so gefällt. 😉

Aber mal von Anfang an: Der Fuchs ist ein waschechter Erfurter; hier geboren und aufgewachsen, nur kurzzeitig hat es ihn nach Leipzig verschlagen und wegen der Arbeit kam er dann wieder zurück. Antje hat hier ihren Bachelor in Kommunikationswissenschaft gemacht und Freddi hat Erfurt einfach zu seiner Wahlheimat auserkoren, obwohl er eigentlich Dozent in Würzburg ist.

Die Eskapisten empfinden die Kulturszene Erfurts als sehr offen und rege. Sie beschreiben es als Biotop um zu wachsen und sehen an vielen Stellen wie dem Klanggerüst, der LEA oder Franz Mehlhose  sehr viel persönliches Engagement und vor allem viel Liebe, die in diese Projekte gesteckt wird.

Der Fuchs rät, sich seinen Interessen entsprechend einzubringen, denn „es passiert sehr viel, wenn du weißt, wo du suchen musst“ (stimmt! 😉). Was er besonders findet, ist, dass er die Stadtbewohner bezüglich der Kultur in drei Gruppen unterteilen kann: Die florierende Soziokultur, das große Mittelfeld „Nichts“ und eine große Oper/Operetten-Gruppe. 😃 Laut ihm wollen die Eskapisten im Mittelfeld ansetzen und ohne Angst vor Neuem ihre Ideen und Kreativität in diese riesige Gruppe „schießen“ – natürlich in der Hoffnung, dass davon etwas zurückkommt. Er vergleicht Erfurt mit einem Eisberg, weil es so viel mehr zu bieten hat, als oberflächlich sichtbar.

Freddi wohnt zwar bereits seit zwei Jahren hier, aber eins irritiert ihn noch immer: Wie viel die Erfurter nöhlen (was selbstverständlich nicht auf alle oder die Mehrheit zutrifft). Das findet er ziemlich unsympathisch, denn in jeder Stadt gäbe es Probleme mit der Stadtverwaltung genauso wie „Arschlöcher und Nazis“ (ja, er ist sehr direkt, dieser Freddi – aber Recht hat er doch? 😉). Erfurt solle mal nicht so tun als wäre es damit die einzige Stadt der Welt. Er sei ein sehr positiver Mensch und deshalb will er auf diesem Wege für weniger Nöhlen werben. Die Stadt habe viele Facetten, sei wunderschön und grün und jeder Stadtteil habe seinen ganz eigenen Charme – ganz egal, ob nun die Altstadt oder der „versiffte Norden“. Die Lage zu anderen Städten sei optimal und überhaupt… Baggersee, Thüringer Wald – überall ist man von Erfurt aus ganz schnell, er findet das unvergleichlich und seine Besucher seien immer baff. 😊 Der ständige Vergleich zu Leipzig oder Dresden ist in seinen Augen traurig, denn hier sei es nicht weniger spannend. Und wenn die Leute nicht gerade meckern, fühlt er sich unter den Erfurtern sehr wohl. Ab und zu hält er sich auch gern mal im Stadion auf um den RWE anzufeuern. „Auch wenn das weniger intellektuell ist – das ist eine herrliche Kurve und ich habe dort immer riesigen Spaß“, schließt er seine Ode an Erfurt ab.

Danach war es kurz still in unserer Runde, denn mit so einem Erfurt-Gefühlsausbruch hätte wohl keiner gerechnet. Aber nicht für umsonst saßen da vier Schreiberlinge an einem Tisch und schnell fand jemand die Sprache wieder: „Toll, was soll ich dazu denn jetzt noch sagen?!“, fragt sich Antje und beschließt, das Abschlusswort zu ergreifen. „In Erfurt hat man nicht jeden Abend die beste Auswahl, aber es gibt immer wieder tolle Projekte und die Leute wissen Dinge wie unsere Aktionsgruppe sehr zu schätzen, freuen sich darüber und nehmen es gerne an.“ (Das war natürlich nicht das Abschlusswort, danach entflammte eine Diskussion, ob nun die Ost- oder Weststädte offener sind. Fazit: Die Oststädte. Die sind da auch viel liberaler.)

Worauf wir uns zukünftig freuen dürfen

Einmal haben die Eskapisten eine Kurzgeschichte von Antje „geremixed“, wie sie es nennen. Das heißt, der Fuchs und Freddi haben sie in ihrem eigenen Stil umgeschrieben. Das hat so viel Spaß gemacht und gutes Feedback gebracht, dass das unbedingt wiederholt werden soll.
Außerdem überlegt die Aktionsgruppe, sich mal live vor Publikum Geschichten auszudenken.
Zu guter Letzt wollen sie irgendwann eine Persiflage veranstalten und dort ihre Lieblingsautoren auf humoristische Art (und mit einem großen Augenzwinkern) verreißen.

Du siehst, Antje, Fuchs und Freddi haben mehr als genug Ideen, um Erfurts Kulturszene auch in Zukunft zu bereichern. Zunächst aber laden sie dich herzlich zu ihrer offenen Lesebühne am Sonntag ein! 🙂 Und damit verabschiede ich mich, denn das war genug Feels like Erfurt für einen Tag 😉


Liebste Grüße,

Elisa

Fotos: © Krajamine (klick!)

Elisa About Elisa
Elisa ist Erfurter Ersti – sowohl an der Uni als auch in der Stadt. Und weil man beim Studieren nicht genug zu tun hat (und vielleicht auch, weil sie lieber schreibt als paukt), ist sie nun bei Feels like Erfurt gelandet. Hier nimmt sie dich mit ins Erfurter Studentenleben, denn „Wer gut studieren will, der komme nach Erfurt“, das sagte schon Martin Luther. Und damit wird er ja nicht nur das Campusleben gemeint haben, oder?!

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