Ausstellung MinimalKonsens in der Galerie Waidspeicher

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MinimalKonsens Erfurt Galerie Waidspeicher Erfurt Ausstellung MinimalKonsens
Inhaltsübersicht

Werbung – Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation entstanden. Nähere Infos erhaltet ihr am Ende des Artikels.

Minimalistisch – so beendet die Galerie Waidspeicher 2021 und startet in das neue Jahr 2022. Die Ausstellung MinimalKonsens. Re:defining Spaces beherbergt in Erfurt vom 09.12.2021 bis 30.01.2022 Objekte fünf verschiedener Künstler:innen. Das Besondere: Sie alle finden mit ihrer Kunst den kleinsten gemeinsamen Nenner im Minimalismus. 

Galerie Waidspeicher – Mehr als ein Ausstellungsraum 

Die meisten Kunststätten in Erfurt ziehen schon von Weitem die Aufmerksamkeit auf sich – an zentralen, prominenten Standorten und mit auffälligen Fassaden. Die Galerie Waidspeicher versteckt sich hingegen im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken in der Michaelisstraße und kann schon einmal übersehen werden. Was unter Kunstkenner:innen und Interessierten schon lange ein renommierter Ort ist, entwickelt sich nun zu einer lebendigen Plattform für junge, zeitgenössische Kunst. In den kommenden Monaten können Besucher:innen der Galerie Waidspeicher einem vielfältigen Programm beiwohnen und selbst erleben, wie sie sich zu einem facettenreichen Kulturort Erfurts entwickelt. 

Kurator Philipp Schreiner bietet nicht nur bildenden Künstler:innen in der Galerie Waidspeicher Raum, sondern auch verschiedenen Akteur:innen der Erfurter Kulturszene. So wurde die Eröffnung der Ausstellung MinimalKonsens in Erfurt mit einer aufwändigen Lichtinstallation des Medienkünstlers Ioannis Oriwol, sowie mit Punsch und Waffeln (Kleine Rampe und Quandts Runde Sache) im Innenhof der Galerie gefeiert. 

MinimalKonsens in Erfurt: Die Idee hinter der Ausstellung

Bevor du der Ausstellung MinimalKonsens in Erfurt einen Besuch abstattest, versorgen wir dich mit ein paar exklusiven Fakten und notwendigem Hintergrundwissen. So bist du bestens vorbereitet für deine Kunsterfahrung in der Galerie Waidspeicher. 

Beginnen wir mit einem kleinen Exkurs in die Kunstgeschichte: Die Minimal Art fand ihre Anfänge in Nordamerika in den 1960er Jahren. Die Kunstform zeichnet sich besonders dadurch aus, alles Natürliche außen vor zu lassen. Minimal Art fokussiert sich auf das Konstruierte, die gedankliche Leistung. Farben und Formen sollen miteinander harmonieren, ohne auf einen Gegenstand aus der Natur zurückzugreifen. 

Mit der Gruppenausstellung MinimalKonsens setzt Philipp Schreiner die Grundlagen der Minimal Art sorgfältig kuratiert in der Galerie Waidspeicher in Erfurt um. Die Wahl fiel auf fünf Künstler:innen, deren Arbeitsweise, Objekte und Disziplinen unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch alle Gemeinsamkeiten in den Grundprinzipien des Minimalismus finden. 

Besucher:innen der Ausstellung MinimalKonsens. Re:Defining Spaces sind dazu eingeladen, eben jene Verbindungen in den Objekten der Künstler:innen zu finden, jenen “kleinsten gemeinsamen Nenner.” 

3 Gründe warum du MinimalKonsens in Erfurt besuchen solltest

Vielfältige Arbeiten 5 regionaler Künstler:innen aus Erfurt, Gera, Weimar und Halle (Saale)

Die vielfältigen Arbeiten der Künstler:innen Annekatrin Lemke, Simon Horn, Cornelia Theimer Gardella, Thomas Prochnow und Nora Keilig erstrecken sich über die zwei Etagen der Galerie Waidspeicher. Es wurden unterschiedliche Disziplinen gezielt miteinander kombiniert – von Skulptur, Plastik, Objekt- und Textilkunst, über Collagen, Malerei, Holzrelief und Intervention – und teils einander gegenübergestellt. Die Objekte gehen vom zweidimensionalen in den dreidimensionalen Bereich über, sind mal dekonstruktiv, mal konstruktiv. 

Einzigartige Erkundungstour durch die verschiedenen Facetten des Minimalismus 

Bei einem Rundgang durch die Ausstellung lohnt es nicht nur, sich eingehend mit den verwendeten Materialien zu beschäftigen, sondern auch die Wirkungen der Objekte miteinander zu vergleichen. Dabei hat z.B. das eigentlich zweidimensionale Bild „Claim“ (2015) von Simon Horn dennoch eine räumliche Wirkung auf seine Betrachter:innen.  Bei den gewebten Objekten von Cornelia Theimer Gardella, ist es die Kombination der verschiedenen Farben, die dich vor der Textilkunst innehalten lässt.

MinimalKonsens Erfurt Simon Horn
„Claim“ von Simon Horn

Stellt man die Objekte einander gegenüber, lässt sich auch die Arbeitsweise der Künstler:innen im Minimalismus verorten. Die konzentrierte, nahezu strenge Herangehensweise bei der Erstellung ihrer Werke verbindet alle Künstler:innen: Sei es Cornelia Theimer Gardellas akkurat durchdachte Arbeit am Webstuhl, Simon Horns kleinteilige Plastiken, die geometrische Arbeitsweise von Thomas Prochnow, die sorgfältigen Collagen auf Glas von Nora Keilig oder die akkurate Herausarbeitung verschiedener Schichten aus großen Holzblöcken durch Annekatrin Lemke. 

Künstler:innen hautnah erleben: Artist Talk und Rundgang mit den Künstler:innen

Kunst sollte vor allem eins nicht sein: elitär. Kurator Philipp Schreiner möchte mit seinem Bildungsangebot für MinimalKonsens in Erfurt, die ausgestellte Minimal Art der Künstler:innen einem breiten Publikum zugänglich machen. Geplant sind deshalb im Ausstellungszeitraum vom 09.12.2021 bis 30.01.2022 verschiedene Artist Talks – gemeinsame Rundgänge mit den Künstler:innen durch die Galerie. Hier liegt der Fokus nicht nur auf der Kunst, sondern auch auf der Arbeit der Künstler:innen, den kunsthistorischen Hintergründen und einem lebendigen Austausch mit den Besucher:innen. 

Neue Räume und Perspektiven entdecken 

Die Ausstellung MinimalKonsens in Erfurt trägt den Untertitel Re:Defining Spaces – Räume neu definieren. Und das beschreibt ein weiteres besonderes Erlebnis in der Galerie Waidspeicher. Innerhalb weniger Tage wurden neue Orte und Räume in der Galerie geschaffen, welche deren Erscheinungsbild und Wirkung grundlegend ändern. Der Innenraum der Galerie Waidspeicher wurde unter anderem durch Skulpturen des Künstlers Thomas Prochnow, radikal verwandelt. Aus den mobilen Stellwänden der Galerie hat der Konzeptkünstler eine raumgreifende Skulptur gebaut und somit ein anderes Raumerlebnis erschaffen. Neben den imposanten Interventionen des Künstlers, sind es vor allem die kleinen Details in der Galerie, die dem Motto der Ausstellung ihre Bedeutung verleihen. 

Insider Tipps für deinen Rundgang:

  • Schau dir die Objekte in der Galerie genau an – wie viele Objekte wurden an den originalen Wänden des alten Waidspeichers installiert? 
  • Mach dich im Erdgeschoss der Galerie auf die Suche nach einer weißen, monochromen 3D Skulptur des Künstlers Simon Horn. Schau in die kleine Öffnung in der Skulptur. Kannst du einen weiteren Raum entdecken? 
  • Aufgabe an dich selbst: Nimm beim Betrachten der Objekte verschiedene Perspektiven ein – wie verändert sich deine Wahrnehmung des Kunstwerkes? 
  • Im Treppenhaus der Galerie verstecken sich zwei Objekte von Nora Keilig und Simon Horn – findest du sie? 
  • Mit welchen verschiedenen Materialien haben die Künstler:innen in der Galerie Waidspeicher gearbeitet? 

Neugierig geworden? Dann statte der Galerie Waidspeicher und der Ausstellung MinimalKonsens. Re:Defining Spaces unbedingt einen Besuch ab.Die Galerie im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer, nationaler, sowie internationaler Kunst ist einer der Must-See-Places bei einem Besuch in Erfurt. 

MinimalKonsens Erfurt Galerie Waidspeicher Flur

Wo? 

Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt

Wann? 

Geöffnet Dienstag – Sonntag 11 – 18 Uhr

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel

Freitag, 24.12 – Montag, 27.12.: geschlossen
Dienstag, 28.12. bis Donnerstag, 30.12.: 11:00 – 18:00 Uhr
Freitag, 31.12. – Samstag, 01.01.2022: geschlossen
Sonntag, 02.01.2022: 11:00 – 18:00 Uhr

Wieviel?

Erwachsene: 4,00 Euro

Ermäßigte: 2,50 Euro

Familienkarte 8,00 Euro

Werbung: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation mit der Galerie Waidspeicher Erfurt entstanden. In meinem Beitrag möchte ich die Beschreibung unserer Erlebnisse objektiv halten und euch so nahbar wie möglich an unseren Unternehmungen teilhaben lassen.

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