Die ersten Wochen mit meinem Buchbaby „Glücksorte in Erfurt“

Die ersten Wochen mit meinem Buchbaby „Glücksorte in Erfurt“

[Werbung – für mein eigenes Buch…]

Puh – was habe ich in den letzten Momenten darauf hingefiebert, diesen Satz auf meinem Blog schreiben zu können: Mein Buch „Glücksorte in Erfurt“ ist endlich da!

Irgendwie immer noch ein bisschen surreal, doch so langsam kommt es in meinem Kopf an. Ich habe ein Buch geschrieben. Ein Buch über Erfurt. Und zwar nur, weil ich irgendwann vor knapp dreieinhalb Jahren die Schnapsidee hatte, diesen Blog hier zu starten…

Vom Blog zum Buch

Feels like Erfurt und das Glücksorte-Buch gehören einfach zusammen – denn das eine hätte es ohne das andere nicht gegeben. Ich kann mich immer noch ganz genau an den Tag erinnern, als diese E-Mail in meinem Postfach landete – von einem Droste-Verlag, der einen Reiseführer für Erfurt veröffentlichen und mich also Autorin dafür haben wollte! Der Wahnsinn.

Foto: Dominik Saure

Es folgten acht Monate, in denen ich mich nicht nur um meinen Hauptberuf und Feels like Erfurt kümmern musste durfte, sondern „ganz nebenbei“ auch noch ein Buch produziert habe. Ich schreibe „produziert“, weil nicht nur die Texte in „Glücksorte in Erfurt“ von mir sind, sondern auch alle Bilder bis auf eines. 

Es war – das kann ich rückblickend ohne Weiteres zugeben – ein Mammutprojekt, das mich mehr als einmal an meine Grenzen gebracht hat. Doch trotz aller Strapazen, trotz aller Mühen und all der Zeit, die für die Arbeit drauf ging, war mir in jeder Sekunde bewusst: Der Aufwand lohnt sich. Denn am Ende wirst du dein eigenes Buch in den Händen halten.

Die erste Begegnung

Natürlich habe ich mir während des Entstehungsprozesses immer wieder vorgestellt, wie dieser Moment wohl sein würde. Sicherlich überwältigend. Vielleicht tränenreich. Auf jeden Fall einprägsam, eines dieser Schlüsselerlebnisse im Leben, die man nie vergessen würde.

Als es dann so weit war und ich das erste Buch aus dem Karton fischte, war es vor allem… unwirklich. Ja, ich hielt ein Buch in der Hand… doch sollte das wirklich meins sein? Es fühlte sich so normal an, wie jedes andere Buch dieser Welt auch. Und doch… es war auch irgendwie anders.

Foto: Dominik Saure

Ich kann den Moment nur schwer in Worte fassen. Aber ich kann sagen, dass es ein paar Tage gedauert hat, bis ich es realisiert habe, bis ich eine echte Verbindung zu meinem Buch aufgebaut habe. Die (Wunsch-)Vorstellungen von diesem Moment, dieser ersten Begegnung zwischen mir und meinem Buch, waren so groß, dass es irgendwie klar war, dass alles anders werden würde.

Mein Gehirn konnte schlicht weg nicht verarbeiten, dass das, was ich da in den Händen halte, MEIN BUCH ist. Wie auch? Immerhin habe ich noch nie etwas Vergleichbares geschafft.

Von den Gefühlen überwältigt: Meine erste Lesung

Der Prozess des Realisierens dauert immer noch an. Ich wurde interviewt, habe Exemplare signiert, durfte mein Buch in verschiedenen Buchhandlungen besuchen… und habe meine erste Lesung veranstaltet.

Foto: Christian Bomberg

Vor allem die letzte Erfahrung war so prägend, so überwältigend für mich, dass ich mich wohl noch in vielen Jahren daran erinnern werde. Es war einfach ein perfekter Abend für mich. Ich habe gelacht, ich habe geweint… und war vor allem so von meinen Gefühlen überwältigt, weil meine Familie und sehr enge Freunde an diesem für mich denkwürdigen Tag dabei waren. Klingt ganz schön kitschig, aber ist einfach so.

Foto: Christian Bomberg

Die Entstehungsgeschichte vom Buch mit all ihren Höhen und Tiefen noch einmal zu erzählen, einzelne Kapitel vorzulesen und zu wissen, dass da Leute vor mir sitzen und mir gespannt zuhören – das ist eine Erfahrung, die ich ohne Zögern als Meilenstein in meinem Leben bezeichnen kann. Ich habe richtig gespürt, wie sich alle Anwesenden mit mir gefreut haben und – ja, es ist tatsächlich ein schönes Gefühl, mal der Mittelpunkt einer solchen Veranstaltung zu sein.

Wenn ich dann im Nachgang noch solche Worte auf Instagram lese, dann droht mein Herz echt, zu zerspringen:

 

 
 
 
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Das sind die liebe @jessika.fichtel von @feelslikeerfurt und meine Wenigkeit. 😋 Ich hatte gestern das Glück, noch 2 Tickets für Jessi‘s Buchlesung im @kraemerloft zu ergattern! 🤗 #aufgepasstschachtelsätze Wenn man einer Person hier bei Instagram folgt, die auch, wie man selbst, mal nach Erfurt gezogen, also auch keine #erfurterpuffbohne ist, Ihren Blog liest & mit verfolgen kann, wie ihr Buch über Glücksorte in Erfurt entsteht, ist das schon ziemlich cool. Und wenn man dann im Buchhandel steht & genau dieses Buch entdeckt, ist das noch cooler. Aber wenn man dann diese Person im #reallife trifft, als Begrüßung umarmt wird & eine nette kleine Plauderei zustande kommt, ist das… Na? Natürlich am coolsten! 😂 #steigerungsformenkannich Im Ernst: Es war einfach nur toll! #achtungjetztwirdesauchnochsentimental Jessi hat uns noch einmal mit auf die Reise zur Entstehung des Buches genommen. Ganz herzlich, witzig aber auch mal Ernst. Es waren einige Momente dabei, an die man sich als #follower mit Gänsehaut zurück erinnerte. Im Buch selbst gibt’s natürlich auch ganz viele Bilder (für alle die, die nicht so gerne lesen😜) & auch ein Erfurter findet -glaube ich zumindest- einige Orte, die er noch nicht so auf dem Schirm hatte. Danke liebe Jessi für deine schöne Vorlesung!♥️ #erfurt #feelslikeerfurt #ganzvielliebe {Werbung da Werbung für #glücksorteinerfurt , wegen Personenmarkierung und Location Benennung}

Ein von @ julebambuhle geteilter Beitrag am

Zwischen dem ganz normalen Wahnsinn und der zweiten Auflage

Und dann… ja dann ist da ja noch dieser ganz normale Wahnsinn, der nebenher passiert ist. All die alltäglichen Dinge und Verpflichtungen, privaten Angelegenheiten und to dos, denen das Buch einfach mal dezent am Arsch Pops vorbei geht.

Foto: Christian Bomberg

Soll heißen: Ich hätte die Momente gern noch viel länger und intensiver ausgekostet, aber leider hat mich der Alltag ziemlich schnell wieder überrollt. Ist aber letztlich gar nicht schlimm, denn er wird immer wieder versüßt von kleinen Highlights – wie euren Nachrichten und Social Media Postings, lieben Gesprächen mit Buchhändlern und anderen Verkäufern.

Wenn dann noch eine E-Mail in dein Postfach flattert, in der es heißt, dass die zweite Auflage bereits in Planung ist, dann weißt du: Du hast alles richtig gemacht. Für mich war dieser Moment entscheidend, denn auch wenn ich allein im Home Office saß, war es der Augenblick, in dem ich meinen Erfolg zum ersten Mal ganz bewusst gefeiert habe… und in dem ein paar ganz ehrliche Freudentränen flossen. 

DANKE

An dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Dankeschön an alle, die mich in den letzten Wochen unterstützt haben – durch den Kauf des Buches, durch ihren Besuch meiner Lesung, durch die Beiträge auf Instagram und Facebook. Auch wenn ich nicht auf alles einzeln reagiere, sollt ihr doch wissen: Ich bin jedes Mal aufs Neue wirklich gerührt und dankbar. Denn so viel Unterstützung ist ganz sicher keine Selbstverständlichkeit! Ich weiß sie sehr zu schätzen und kann manchmal gar nicht richtig glauben, wie viel Zuspruch das Buch, dieser Blog und letztlich auch ich bekomme.

Foto: Dominik Saure

Liebste Grüße,

Jessi

Beitragsbild: Dominik Saure

 

About Jessi
Jessi ist seit vier Jahren Wahl-Erfurterin. Ihren Wohnortwechsel hat sie zum Anlass genommen, einen Blog (über die Thüringer Landeshauptstadt) zu starten. Wenn sie sich nicht gerade um ihr Baby Feels like Erfurt kümmert, arbeitet sie als freiberufliche Autorin und schreibt an ihrem Erstlingsroman.