Ein Tag in der grünen Blumenstadt Erfurt

Frau auf Aussichtsturm ega Erfurt
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Thüringen ist ein Paradies für Natur- und Wanderliebhaber:innen. Wo endlose Nadelwälder in sanfte Täler übergehen. Und genau in der Mitte des Bundeslandes, im Thüringer Becken, liegt die nicht weniger grüne Hauptstadt. Wer nach Erfurt reist, merkt schnell, dass die Natur hier nicht weit ist. Zur Zeit bereitet sich die Blumenstadt auf ein ganz besonderes Event vor. Nächstes Jahr im April startet die BUGA und in Erfurt laufen die Vorbereitungen und Bauarbeiten dafür auf Hochtouren. Und obwohl viel im Umbruch ist, gibt es trotzdem noch viele grüne Orte in Erfurt, an denen man wunderbar zur Ruhe kommen kann.

Zusammen mit dasistthüringen.de haben meine Redakteurin Jule und ich, einen Tag lang die schönsten grünen Orte in Erfurt erkundet.

Die Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH (ega)

Unser erster Stopp führte uns, wie könnte es auch anders sein, zum egapark. Die ega gehört zu den größten Blumen- und Gartenparks Deutschlands und ist mittlerweile zu einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt geworden. „Ein Ausflug zur iga lohnt sich doch immer“, bekomme ich oft von meiner Großmutter zu hören. Richtig gelesen, die ega hieß nämlich früher ‘Internationale Gartenausstellung sozialistischer Länder, kurz: iga. Dass sich der Name mittlerweile geändert hat, wird des Öfteren von vielen älteren Erfurtern vergessen – ein Beweis, dass sich der egapark über die Jahre seinen Ruf als beliebtes Ausflugsziel in der Blumenstadt wirklich verdient hat.

Als wir die ega an einem warmen Augustmorgen betreten, leuchten uns schon die prachtvollen Farben des großen Blumenbeetes entgegen. Dieser Anblick lässt nicht nur das Herz von Hobbygärtner:innen und Botaniker:innen schneller schlagen, die aufwändig gestalteten Beete des Parks sind für jeden Besucher eine wahre Augenweide. Wir schlendern am noch leeren Abenteuerspielplatz vorbei zu der großen Wiese mit den Hängematten und haben Glück: Noch sind sie nicht belegt und wir können für ein paar Minuten die Beine baumeln lassen. Weiter geht es zum Aussichtsturm der ega.

Von hier aus hat man wahrhaftig eine der besten Aussichten über die Blumenstadt Erfurt und das umliegende Land. Wir erspähen sogar den Großen Inselsberg im Westen und versuchen den genauen Standort des Flughafens auszumachen. Nach einiger Zeit treten wir widerwillig den Weg nach unten an. Wir haben aber schon ein neues Ziel auf der Liste, und zwar den japanischen Garten der ega, in dem eine nahezu andächtige Stille herrscht.

der japanische Garten Erfurt

Kleiner Insider Tipp: Außerhalb der Saison kann man sogar kostenlos auf die ega und dort warm eingepackt, im japanischen Teehäuschen, ein mitgebrachtes heißes Getränk eurer Wahl aus der Thermoskanne genießen.

Auch auf der ega gibt es viele Baumaßnahmen für die im nächsten Jahr stattfindende BUGA, doch unser Rundgang wurde dadurch nicht behindert und wir sind gespannt auf alles, was 2021 geschehen wird. Vorbei am Danakil, ein Wüsten- und Tropenhaus welches im Zuge der BUGA neu auf der ega entstehen soll, gehen wir zum Ausgang. Schließlich wartet schon unser zweites ‘grünes’ Highlight in der Blumenstadt auf uns.

Kurzer Kuraufenthalt im Luisenpark

Dass ein Spaziergang am Park zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt, ist keine Neuigkeit mehr. Doch ein Kurort?

Tatsächlich gibt es einen besonderen Platz im Luisenpark, der ihm Kurort-Charakter verleiht. Und das sind die Drei-Brunnen-Quellen. Diese liegen direkt an der Gera und das kalte Wasser, welches aus den drei Hähnen heraussprudelt, ist genau das Richtige für einen heißen Sommertag wie heute. Durch den hohen Mineralstoffgehalt schmeckt das Wasser aber nicht wie gewöhnliches Leitungswasser.

Ich probiere mich durch die drei Quellen, deren Wasser aus unterschiedlichen Tiefen stammt und daher verschieden schmeckt. Aus dem rechten Hahn ist es am wenigsten salzig und ich fülle mir eine Flasche damit auf, es soll ja schließlich sehr gesund sein!

Damit auch die Füße vom vielen Laufen eine Abkühlung bekommen, beschließen wir, ein Stück weiter durch die Gera zu waten. Erst Heilwasser und dann ein Kneippgang durch den Fluss, fehlt eigentlich nur noch eine Massage, um das Kurerlebnis perfekt zu machen. Doch dafür ist heute keine Zeit, wir haben noch zwei Punkte auf unserer Liste.

Abkühlung am Angerbrunnen

Weiter gehts zum Hirschgarten. Dort kommen wir auch an der großen BUGA- Uhr vorbei, die für alle Ungeduldigen auf die Sekunde genau die verbleibende Zeit bis zur großen Gartenausstellung nächstes Jahr zählt. Obwohl der Hirschgarten vielleicht nicht zu den grünsten Plätzen in Erfurt zählt, hat er ein gewisses mediterranes Flair und wir beschließen, uns mit einem Eis zu belohnen.

Eis am Angerbrunnen in Erfurt

Dolce Vita in Erfurt war noch nie so einfach. Wir setzen uns an den Angerbrunnen unter die anmutige Flora, eine überlebensgroße Frauenstatue aus Bronze, die auf dem Brunnen thront. Wie immer hält sie eine rote Rose in der Hand.

Flora ist die römische Blumengöttin und ist somit die Schutzbefohlene der Blumenstadt. Ihr gegenüber sitzt eine imposante Männergestalt, gestützt auf einen großen Hammer. Diese Figur soll für das Handwerk und den Arbeiterfleiß stehen. Während wir unser Eis essen, beobachten wir das rege Treiben um uns herum und stellen fest – auch der Angerbrunnen ist ein schönes Plätzchen zum Verweilen und Genießen. Nach einer Weile machen wir uns auf dem Weg zu unserem letzten Ziel. Dem Erfurter Petersberg.

Von Schaukelfreuden und Weingenuss

Dort angekommen, gehen wir ohne Umschweife zu einem meiner absoluten Lieblingsorte in Erfurt – die große Schaukel. Nimmt man einmal genügend Schwung, fühlt es sich tatsächlich so an, als würde man über die Dächer der Blumenstadt fliegen. Von hier oben hat man auch einen wundervollen Blick auf die vielen Grünflächen des Petersbergs. Hier wird sich zum Feierabendbier getroffen, der Sportkurs nach draußen verlegt oder die Hängematte zwischen den Bäumen aufgespannt.

Trotz der Bauarbeiten für die BUGA, ist der Petersberg immer noch einer der schönsten grünen Orte in Erfurt. Hier kann man übrigens den schönsten Sonnenuntergang bestaunen. Bevor uns vom vielen Schaukeln flau im Magen wird, beschließen wir, unsere Erkundungstour fortzusetzen. Wir schlendern gemütlich zur Zitadelle Petersberg und entdecken am Südhang unterhalb der Glashütte, ein kleines Grüppchen, das es sich mit einem Glas Wein im Schatten eines Baumes gemütlich gemacht hat.

Wir sind neugierig und erfahren, dass sie zur Erfurter Weinzunft gehören. Tatsächlich erstrecken sich vor uns mit Blick auf den Dom zahlreiche Weinreben. Begeistert beschließen wir, Erfurts kleinen Weinberg etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Was für ein schönes, grünes Fleckchen Erde direkt in der Innenstadt.

Nachdem wir den einmal Hang abgelaufen sind, wird uns sogar von den Mitgliedern der Erfurter Weinzunft ein Gläschen Riesling angeboten. Besser könnten wir den schönen Tag nicht beenden. Während der die Glocke des Doms sechs Uhr schlägt, nippen wir selig am kühlen Weißwein und schauen hinunter in die Stadt. Ein wundervolles Erlebnis geht zu Ende mit wohlbekannten Orten und erfreulichen Neuentdeckungen. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, euch auf unsere Spuren zu begeben?

Frau im Park in Erfurt

Weitere Eindrücke und Videos von unserem Tag in der grünen Blumenstadt Erfurt findet ihr unter https://buga.das-ist-thueringen.de/ und auf unserem Instagram Profil in den Stories.

Werbung: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Kooperation mit dasistthüringen.de entstanden. Zusammen mit dem Team von dasistthüringen.de haben wir einen Tag lang die schönsten grünen Orte der Blumenstadt entdeckt. In meinem Beitrag möchte ich die Beschreibung unserer Erlebnisse objektiv halten und euch so nahbar wie möglich an unseren Unternehmungen teilhaben lassen.

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