„Wir müssen reden!“: Spannender Generationendialog mit mir als Impulsgeberin!

„Wir müssen reden!“: Spannender Generationendialog mit mir als Impulsgeberin!

[Werbung | in freundlicher Kooperation mit dem BildungsCent e.V.]

Wenn ich dieser Tage die Stories von Kim Hoss, einer meiner liebsten Instagramerinnen, anschaue, dann werde ich hin und wieder neidisch. Denn Kim tut immer mittwochs etwas, was ich nicht kann: Sie besucht ihre Omi, um intensive Gespräche mit ihr zu führen und diese auch noch für einen Podcast aufzuzeichnen.

Ich bin nicht neidisch auf ihren überaus erfolgreichen Podcast, sondern auf den Umstand, dass sie die Gelegenheit nutzt, über alles mögliche mit ihrer Großmutter zu sprechen – angefangen bei Omas Leben (inklusive zwei Fluchten) über Damenhygiene und Sex bis hin zur aktuellen Mode. Kim tut schlichtweg das, was viele junge Menschen meiden – bis es irgendwann zu spät ist. Denn dann ärgern sie sich, dass sie nie das Gespräch gesucht haben.

So geht es mir aktuell. Ich kann mich nicht mehr mit meinen Großeltern unterhalten. Kann nicht in Erfahrung bringen, wie ihr Leben war, was sie von den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen oder auch nur von der derzeitigen Mode halten. Das macht mich extrem traurig, denn solche generationsübergreifenden Unterhaltungen sind gerade jetzt so wichtig wie noch nie.

Alt und Jung an einem Tisch

Umso mehr freute es mich, als ich Mitte Oktober eine Anfrage vom BildungsCent e.V. aus Berlin erhielt. Der Verein veranstaltet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, labconcepts GmbH und der Bürgerstiftung Erfurt am 23. November 2018 ein spannendes Format mit dem Titel „Wir müssen reden!“

Was in kränkelnden Beziehungen meist den Anfang von Ende ankündigt, ist hier durchaus positiv und betont wohlwollend gemeint. Denn den Veranstaltern liegt viel an einem offenen, wertschätzenden und respektvollen Austausch auf Augenhöhe. Am Gesprächstisch treffen sich zwei Generationen: eine junge zwischen 16 und 24 Jahren und eine alte ab 65 Jahren.

Teilnehmende der letzten „Wir müssen reden!“-Veranstaltung im Augustinerkloster

Worüber genau geredet werden soll, wird im Vorfeld in der großen Gruppe festgelegt. Jeder Teilnehmende darf Themen benennen, die ihn persönlich beschäftigen und über die er sich gern mit Vertretern der anderen Generation unterhalten möchte. Egal ob Umweltschutz, neumodische Ernährungsformen, Mobilität in Städten oder aktuelle Politik – alles, was die Grundlage für gute Gespräche bildet, darf in den Raum (beziehungsweise die Halle 6 im Zughafen) geworfen werden.

Ich bin am 23. November als Impulsgeberin am Start

Was das Ganze mit mir (die weder der einen, noch der anderen Altersgruppe angehört) zu tun hat? Ich wurde dazu eingeladen, die Veranstaltung durch einen Impulsvortrag zu bereichern. Ganz schön aufregend für mich, denn so etwas habe ich (vor so vielen Menschen) nun auch noch nicht gemacht.

Trotzdem freue ich mich natürlich enorm darauf, am 23. November im Zughafen – genau da, wo ich noch Anfang der Woche zu den Klängen von Northern Lite getanzt habe – über meine Arbeit als Bloggerin, die Herausforderungen für junge Menschen in Erfurt sowie Ängste und Wünsche im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen zu sprechen. Ich habe meinen Vortrag noch nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, aber ich denke, es wird ein recht bunter Mix, der für jeden Zuhörer etwas Spannendes bereithält ;-) (Was auch sonst?!)

Die Halle 6 im Zughafen ist der Veranstaltungsort von „Wir müssen reden!“ am 23. November 2018

Klingt so, als dürftest du dir meinen Impuls (und natürlich den Generationen-Dialog) auf keinen Fall entgehen lassen? Na, dann melde dich mal ganz fix kostenlos für die Veranstaltung an! Es würde meine Aufregung definitiv etwas lindern, wenn ich weiß, dass ein paar Leute aus der Feels like Erfurt-Community im Publikum sitzen :-D

Wie genau läuft die Veranstaltung ab?

Der Tag im Zughafen beginnt um 10 Uhr mit einer Begrüßung durch die Veranstalter. Im Anschluss daran geht es direkt in den Dialog der Generationen, bei dem erst einmal Themen gesammelt werden, über die die Teilnehmenden in der zweiten Hälfte der Veranstaltung reden.

Um die Mittagszeit werde ich meinen großen Auftritt haben und euch mit meinem Impuls versorgen. Danach geht es in eine wohlverdiente Pause, in der ihr mit diversen Köstlichkeiten versorgt werdet.

Am Nachmittag steht dann alles im Zeichen des miteinander Redens. Die Teilnehmenden werden an Tische verteilt, an denen sowohl Vertreter der einen als auch der anderen Generation Platz nehmen. Außerdem wird es in der zweiten Tageshälfte auch noch einen Redebeitrag geben, der die ältere Generation repräsentiert. 

Respektvoll, wertschätzend und lösungsorientiert – so sind die Generationendialoge bei „Wir müssen reden!“

Den kulturellen Höhepunkt der Veranstaltung bildet der Auftritt von Magma & Mbp, einem ungleichen Rap-Duo aus Erfurt, das gerade das Album „Generationskonflikt“ released hat und damit zur Veranstaltung wie die Faust aufs Auge passt.

Und warum müssen wir reden?

Ziel von „Wir müssen reden!“ ist es, verschiedene Themen nicht nur oberflächlich zu besprechen, sondern sich generationsübergreifend zu vernetzen und gemeinsam an Lösungen für Probleme zu arbeiten, die Jung und Alt gleichermaßen betreffen.

Hintergrund der Veranstaltung ist der fortschreitende demografische Wandel, der sich beispielsweise bei der letzten Bundestagswahl 2017 besonders deutlich bemerkbar gemacht hat. Damals standen 9,4 Mio. 18- bis 30-Jährige 22,2 Mio. Menschen der Generation 60plus gegenüber.

Was viele ältere Menschen an dieser Entwicklung besorgt: Sie wissen zwar, dass sie die große Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, aber nicht, welche Themen die jüngeren Generationen (in Zukunft) beschäftigen. Genau aus diesem Grund müssen wir miteinander reden und genau darum finde ich die Veranstaltung, die am 23. November 2018 im Zughafen stattfindet, so unterstützenswert!

Die Hard Facts im Überblick

Uff, das waren jetzt ganz schön viele Infos mit einem Mal, ich weiß! Darum gibt es nun nochmal die wichtigsten Hard Facts zu „Wir müssen reden!“ im Überblick:

Was?: „Wir müssen reden“, eine Veranstaltung, die den Generationendialog fördert

Wann?: am 23. November 2018 von 10 bis 17.30 Uhr

Wo?: Zughafen, Halle 6

Konzept: hier

Anmeldung: hier

Anmeldefrist: 10. November 2018

Facebook-Veranstaltung: hier

Ich bin schon total gespannt, was mich an diesem Tag alles erwarten wird und freue mich auf viele interessante Begegnungen. Wenn auch du dabei bist, dann sprich mich sehr gern an und wir plaudern ein bisschen :-)


Liebste Grüße,

Jessi

Fotos: Jessika Fichtel | Feels like Erfurt & BildungsCent e.v.

About Jessi
Jessi ist seit vier Jahren Wahl-Erfurterin. Ihren Wohnortwechsel hat sie zum Anlass genommen, einen Blog (über die Thüringer Landeshauptstadt) zu starten. Wenn sie sich nicht gerade um ihr Baby Feels like Erfurt kümmert, arbeitet sie als freiberufliche Autorin und schreibt an ihrem Erstlingsroman.